vandyrk's Fotoblog
Hier dreht sich alles um Fotografie
Jul
24
Jul
10
Profilbilder im Southpark-Stil
Es gibt viele Foren und gerade im Zeitalter vom Web2.0-Hype sind die entsprechenden Plattformen weitverbreitet. Oftmals kann mein eigene Profilbilder hochladen, damit die anderen User der jeweiligen Plattform sich was unter dem Usernamen etwas vorstellen können. Doch wer will schon da sein eigenes Bild hochladen…?
Eine interessante Möglichkeit besteht darin Bilder im Southpark-Stil zu verwenden. Dazu hat Janina Köppel eine Seite ins Netz gestellt, mit der man unkompliziert eben solche Bilder generieren kann. Man kann alles mögliche mit diesem kleinem Werkzeug beeinflussen. So kann man die Hautfarbe wählen, welcher Mund soll verwendet werden, man kann Kleidungsstücke und viele andere Kleinigkeiten, wie Ketten oder Lollis auswählen.

Am Ende steht einem ein fertiges eigenes Bild im Southpark-Stil zur Verfügung. Bei der Verwendung sollte man bitte den rechtlichen Hinweis der Autorin beachten: Denn die Rechte an Southpark liegen bei Comedy Central. Die Komponenten aus dem Generator hat Janina alle selber gezeichnet. Es keine Southpark-Figuren, sondern eigene. Janian hat diese Figuren für die Verwendung als Avatare freigegeben und auch auf der Webseite kann man sie verwenden. Man sollte nur fairerweise die Quelle dieser Bilder nennen: Ich mache das gerne denn das Programm macht wirklich richtig Laune: www.sp-studio.de
Mai
4
Mit einer Spielzeugkamera auf Entdeckungstour
Fotografisch mache ich habe ich momentan eher der analogen Fotografie zugewandt. Dabei ist mein Arbeitsgerät billig und ungewöhnlich, aber ich finde die Ergebnisse lassen sich sehen… Ich nutze nämlich eine Chupa Chups Photo Pop Kamera (siehe Bild). Die “Chupa Chups Photo Pop” ist eine Spielzeugkamera, die im Sommer des Jahres 2005 für 3,99 € inklusive Lutscher (Erdbeergeschmack) auf den deutschen Markt kam und in den Farben grün, rot und blau erhältlich war. Sie bestand aus einem Plastikgehäuse mit Plastikobjektiv. Ich besitze ein blaues Exemplar, das ich von Stephan Ohlsen erhalten habe, der ebenfalls mit dieser Kamera experimentiert. Teile seines fotografischen Werkes findet sich unter anderem hier, hier und hier. Und hier…

(Quelle: Der Ohlsen)
Fotografie wird heuzutage überwiegend mit Digitalkameras gemacht. Mit der passenden Software wie Photoshop werden die Bilder dann massenkompatibel getunt. In einem gewissen Maße ist das auch okay, wenn man Fotos in einem gewissen Rahmen optimiert. Dann meist werden Hautunreinheiten in der Gestalt wegretouchiert, daß kaum noch Struktur der Haut zu erkennen und das ganze eher puppenhaft aussieht. Die Sättigung der Farben wird hochgesetzt, daß die Farben im wahrsten Sinne des Wortes knallen und mit dem Schärfefilter wird das Bild bis zur Unkenntlichkeit geschärft. Die Folge: man findet seine normalen Bilder fad und langweilig. Ergo beginnt man auch mit dem Bearbeiten, damit seine Arbeiten vergleichbar gut aussehen. Und als Konsequenz begegnet man nur noch Bilder, die nach diesem Muster bearbeitet werden und das ganze breitet sich aus wie eine Epidemie. Wie wohltuend erschienen mir da einige Bilder, als ich auf den Begriff der Lomographie gestoßen bin. Es ist eine Richtung der Fotografie, die nicht nach der Perfektion des Bildes strebt. Ihre Prinzipien lassen sich mit folgenden “Regeln” gut umschreiben:
- Nimm die Kamera mit, wohin du auch immer gehst!
- Benutze sie Tag und Nacht!
- Lomografie ist Teil deines Lebens!
- „Schieß“ aus der Hüfte!
- Bring die gewünschten Objekte so nah wie möglich an die Linse!
- Denke nicht!
- Sei schnell!
- Es ist vorher nicht wichtig zu wissen, was du auf den Film gebannt hast!
- Erst recht nicht nachher!
- Denke nicht über Regeln nach!
(Quelle: Wikipedia) Diese Prinzipien habe ich versucht bei den Bildern auf dieser Seite anzuwenden. Dabei habe ich eine außergewöhnliche Kamera benutzt, nämlich eine Chupa Chups Photo Pop-Kamera, die vor vier Jahren für einige Euro und einen Chupa Chups-Lolli auf dem Markt kam. Mit einem Plastikobjektiv, das perfekten Bildern entgegen wirkt, und keinen Einstellungsmöglichkeiten kann man nur das ins Bild bannen, was man sieht. Und das ist die Basis für meine Bilder hier. Bei einigen Bildern war mir der Bildaufbau wichtig, bei anderen habe ich das Bild wahrlich aus der Hüfte geschossen, teilweise ohne genau durch den Sucher zu schauen. Dennoch finde ich einige Bilder sehr bemerkenswert. Vielleicht gefällt Euch auch das ein oder andere Bild… Hier geht es zum meinem Set bei Flickr…
Mai
3
Mai
2
Mai
1
Polaroid wagt ein analoges Comeback
Polaroid ist bei vielen Fotografen immer noch absolut Kult – trotz digitaler Technik. Und auch ich bin von Polaroid-Fotos sehr angetan – eben weil sie in der Zeit der perfekten digitalen Bilder eine wohltuende Ausnahmeerscheinung darstellen. Im Vergleich zu heutigen digitalen Bildern in den Farben eher blass und mit der Zeit werden die Bilder auch noch blasser. Aber irgendwie gibt es immer noch einige, die mit Polaroid fotografieren und dabei tolle Bilder machen. Da kann man sich in der fotocommunity und bei flickr selbst überzeugen.
2008 ging Polaroid in die Insolvenz und es schien vorbei mit dem Polaroid-Kult. Doch der Markenname wurde verkauft und nun wird ein Comeback der Polaroid-Sofortbildkamera angekündigt. Ab Juni soll die Polaroid 300 bei Plawa – Feinwerktechnik erhältlich sein. Die Kamera soll 99€ und ein 10er Film 12,95€ kosten. Zunächst war ich elektrisiert und begeistert. Doch nach einigen Recherchen im Internet hat meine Euphorie schnell ihre Grenzen erreicht. So erfährt man bei Photoscala, daß das vermeintlich Comeback gar keines ist, denn bei der neuen Polaroid 300 handele es sich um “eine umetikettierte Instax mini 7, die zwar von Fujifilm zumindest derzeit nicht in Deutschland und der Schweiz vertrieben wird; grundsätzlich aber samt der passenden Instax-Filme seit vielen Jahren erhältlich ist.”

Auch das Bildformat hat nichts mit den klassischen Polaroidbildern zu tun, die ja dem Mittelformat entsprachen. Mit einer Bildgröße von 4,6 x 6,1 cm entsprechen die Bildern eher Visitenkarten. Daß dann jedes einzelne Bild fast 1,30€ kosten soll, verdirbt so ein wenig die Freude über die vermeintlich gute Nachricht.
Ich hoffe, daß wirklich irgendwann mal die echte Polaroid wiederbelebt wird. Bei der Polaroid 300 muß man vielleicht erst noch abwarten.
P.S.: Wer keine Polaroid-Kamera hat muß nicht auf das Polaroid-Gefühl verzichten, denn bei Poladriod.net kann sich eine Software runterladen, die aus digitalen Bildern Polaroid-Bilder macht. Ein paar Beispiele kann man sich bei 29°Blog ansehen.
Feb
7
Katastrophale Bildbearbeitungen
Heute habe ich für alle Interessierten der Bildbearbeitung einen Blogtipp, nämlich das Blog Photoshop Disasters… hier werden furchtbare Bearbeitungsfehler in professionellen Werbekampagnen oder auf Webseiten aufgezeigt: seien es fehlende Beine bei Models, Beine ohne den passenden Körper, Nicht entfernte Texteplatzhalter (Lorem ipsum) oder einfach nur schlampige Arbeit. Man findet viel zum Schmunzeln und einige Dinge – so ging es mir jedenfalls – habe ich auch erst beim zweiten oder dritten Hinsehen entdeckt.
Ein schönes Beispiel ist ein Bild von Turkish Airlines, in dem eine Stewardess vor einem Flugzeug der Gesellschaft steht. Man möge bitte die Aufmerksamkeit nicht auf die Dame lenken, sondern sich lieber das Flugzeug etwas genauer ansehen:
Wer den Fehler nicht erkennt, kann sich hier bei Photoshop Disasters die Auflösung anschauen.
Viel Spaß beim Durchstöbern…
Feb
3
Antwort vom Corel-Support
Ich hatte ja in den letzten Tagen meine ersten Eindrücke von Paint Shop Pro X3 hier geschildert. Dabei mißfiel mir ja die Tatsache, daß das Programm immer im Verwaltungsmodus startete und ich bis dato keine Möglichkeit gefunden hatte, dies irgendwie zu beeinflussen. Ergo stelle ich am Samstag eine Mail-Support-Anfrage an Corel. Im Laufe des Tages habe ich dann doch selber die Lösung gefunden, wollte aber mal sehen wie gut der Support reagiert. Am Montag bekam ich dann auch recht schnell eine Antwort, die aber leider etwas unbefriedigend war:
vielen Dank für Ihre Email.
Leider ist ein direktes Starten in PSP aus programmtechnischen Gruenden nicht moeglich, da dem Verwalter eine andere Bedeutung zugeschrieben ist. Der Verwalter ist nun der Ausgangspunkt, um zwischen Expresslab und dem Komplett-Editor zu entscheiden.
Wenn man jedoch den Komplett-Editor einmal geoeffnet hat, dann kann in diesem bleiben und von dort aus die Bilder importieren.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen
Nun ja, dachte ich zuerst, immerhin überhaupt geantwortet. Damit hatte ich das Thema schon abgehakt, als mich drei Stunden später noch folgende Mail der Corel-Mitarbeiterin erreichte:
Heute nachmittag hatte ich ein wenig Zeit, mir PSP X3 genauer anzusehen und festgestellt, dass es in Datei – Einstellungen – Allgemeine Einstellungen (das erste Link) und darin ganz unten etwas gibt, wo Sie sagen koennen, ob Sie lieber mit PSP oder dem Expresslab oder dem Verwalter starten wollen. Wir haben hier die englische Version installiert, aber Sie werden es schon finden, denke ich mir.
Ich habe auch etwas dazu gelernt![]()
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen,
Ich fand das eine sehr sympathische Antwort und hat mich nun im Nachhinein vom Support bei Corel überzeugt. Auch wenn die erste Antwort nicht gut war, hat die Mitarbeiterin sich von sich aus bei mir gemeldet und den Fehler korrigiert. Das ist echter Service…
Jan
30
Standardarbeitsbereich bei Corel Paint Shop Pro X3
Bei der Schilderung meiner ersten Eindrücke von Corel Paint Shop Pro X3 habe ich angemeckert, daß das Programm immer im Verwaltungsmodus startet und ich keine Möglichkeit sehe, das über irgendwelche Einstellungen zu ändern. Nun, das muß ich revidieren, denn es gibt eine Möglichkeit das zu ändern.
Über das Einstellungsmenü kann man den Standard-Arbeitsbereich festlegen. Entweder ist das immer der Verwalter, immer der Komplett-Editor oder es wird sich der letzte Arbeitsbereich gemerkt, bevor das Programm beendet wurde.
Mal schauen, wie schnell der Support bei Corel mir die gleiche Antwort gibt…
Jan
30
Die ersten Eindrücke von Corel Paint Shop Pro X3
Eben habe ich mir die neuste Version von Corel Paint Shop Pro X3 heruntergeladen, die erst seit einigen Tagen verfügbar ist. Seit etwa 2 Jahren nutze ich ausschließlich Paint Shop Pro und war entsprechend gespannt auf die neue Version. Als neue Fähigkeiten wurde folgende Funktionalitäten angepriesen:
- RAW-Editor: Passen Sie während des Ladevorgangs ganze Gruppen von RAW-Fotos an.
- Optimiert! Expresslabor: Korrigieren Sie schnell gängige Fotofehler.
- Fortgeschrittene Bearbeitungswerkzeuge: Bearbeiten Sie Ihre Fotos schnell mit der Intelligenten Carving-Funktion, der Resonanz und den vielen weiteren Tools.
- Neu! HD-Fotos und -Videos: Importieren und exportieren Sie HD-Videos.
- Neu! Integrierte Projekte: Erstellen Sie Fotobücher, Diashows, Karten und vieles mehr.
- Optimiert! Foto-Sharing: Mailen Sie Ihre Fotos, drucken Sie zu Hause, bestellen Sie Abzüge im Internet* oder laden Sie sie direkt auf Facebook, YouTube und Flickr hoch.
Nun gerade der RAW-Editor weckten mein Interesse.
Nach der leider in meinen Augen etwas langwierigen Installation zeigt sich Paintshop Pro X3 erstmal in der gewohnten angenehmen dunkelgrauen Oberfläche. Nervig ist nur, daß das Programm nun ausschließlich mit dem Bildverwalter startet. Da Paintshop Pro für mich in erster Linie ein Bildbearbeitungsprogramm ist, ist dies ein ziemliches Ärgernis, denn ich möchte direkt im Editormodus starten. Bislang habe ich keine Einstellung gefunden, die es mir ermöglicht im normalen Editormodus zu starten. Ärgerlich am Verwalter ist auch, daß er die neue Windows 7 Struktur von Bibliotheken nicht unterstützt. Während ich also im Windows alle Bilder an einer Stelle finde, muß ich sie mir beim Verwalter mühsam zusammensuchen.
Auch der erste Eindruck vom Express-Labor ist eher mäßig. Die automatischen Bildoptimierungen sind alles andere als optimal. Aber sowas nutze ich in der Regel sowieso nicht. Deswegen habe ich das Express-Labor auch nicht ausgiebig ausprobiert.
Interessanter war ja für mich der RAW-Editor. Das gewohnte Programm von Canon läuft nicht richtig unter Windows 7 und so mußte ich mich bislang mit einem suboptimalen Programm von Canon zufrieden geben, um meine RAW-Dateien zu bearbeiten. Der erste Eindruck vom RAW-Editor ist sehr gut. Gerade bei Sättigung und Schärfe kann ich nun viel feiner Einstellungen vornehmen als im Canon-Editor. Der kannte nur Einstellungen von -2 bis +2. Bei Corel Photo Paint steht mir eine Skala von -100 bis +100 zur Verfügung. Das ist schon mal Pluspunkt – und dafür hat sich die Anschaffung alleine gelohnt.
Der eigentliche Editor hat auf dem ersten Blick nur ein paar optische Anpassungen erfahren. Die dunkelgraue Arbeitsfläche wurde beibehalten, was das Arbeiten deutlich angenehmer macht. Das war ja schon in Version X2 eine schöne Neuerung. Aufgefallen ist mir eine neue Funktion “Lokales Tonemapping”. Beim ersten Test sah das Ergebnis recht vielversprechend aus:
Ich werde aber wohl noch das ein oder andere Testen müssen, um zu sehen, wie hilfreich dieses neue Feature ist. Aufgefallen ist mir auch eine neue Funktion, die ich aus meinen alten Photoshop-Zeiten kenne: Corel nennt es intelligentes Carving, aber das ist letztendlich nichts anderes als automatisches Freistellen. Mal zeichnet mit einem groben Pinsel die Konturen des freizustellenden Objektes nach und der Rest macht das Programm. Ich habe ich diese Funktion noch nicht ausprobiert, aber ich fand früher die Ergebnisse bei Photoshop nicht so überzeugend. Da arbeite ich doch lieber von Hand. Aber das werde ich noch testen…
Mehr neue Funktionen konnte ich noch nicht testen, denn ich habe das Programm ja erst diese Nacht installiert. Bis auf die Tatsache, daß das Programm ständig im Verwaltermodus startet, bin ich recht zufrieden auf der Basis der ersten Eindrücke. Allein wegen des RAW-Editors hat sich für mich der Umstieg gelohnt. Wer wenig mit RAW-Dateien arbeitet und sonst mit Version X2 zufrieden ist, muß nicht unbedingt umsteigen. Zumindest wenn ich den derzeitigen Funktionsumfang so betrachte…
Ich bin beileibe kein Großmeister der Fotografie. Vielmehr betreibe ich die Fotografie als Hobby. Deswegen freue ich mich auch, wenn konstruktive Kritik mir hilft besser zu werden...




















