vandyrk's Fotoblog

Hier dreht sich alles um Fotografie

Aug

27

Wie kommt die Ananas aus dem Kopf?

By admin

(Den folgenden Artikel habe ich 08. Mai 2007 auf meiner alten Webseite bereits veröffentlicht.)

Manchmal hat man eine geniale Bildidee. Nur mit der Umsetzung hapert es. Man versucht sich mit der entsprechenden Bildbearbeitung nur irgendwie entspricht das Ergebnis nicht den Erwartungen. So wollte die Fotografin Monika Sandel eine Ananas mit dem Kopf einer jungen Dame verschmelzen lassen und zwar so, daß der Übergang von Ananas zu Kopf fließend sei.

Doch war sie mit Ergebnis ihrer Bemühungen nicht zufrieden. Schließlich hat sich mich gefragt, ob ich ihr helfen könne. Sie schickte mir das Rohmaterial und so habe ich mich mal an der Aufgabe versucht. Das Ausschneiden der Ananas war wegen des fast einheitlichen Graus im Hintergrund kein Problem. Doch wie bekommt man einen fließenden Übergang von der Haut zur Ananas hin, damit das ganze nicht so aussieht, als sei die Ananas aufgeklebt?

Zuerst wollte mir keine passende Lösung einfallen, doch dann ich hatte ich einen Gedankenblitz, wie man das Problem lösen könnte. Die Antwort auf die Frage eines fließenden Übergangs ist eigentlich ganz einfach. Alles, was man dazu braucht, ist die Technik der Ebenenmasken. Um die Technik anschaulich darzustellen, werde ich das ganze erstmal an einem kleinem Beispiel verdeutlichen. (Anmerkung: die folgenden Schritte habe ich seinerzeit mit Photoshop durchgeführt. Mittlerweile nutze ich ja Paintshop Pro. Die Schritte sind aber auch auf Paintshop Pro 1:1 übertragbar)

Als Beispiel diene uns folgende Ausgangssituation: Wir haben zwei Ebenen. Einen grauen Farbverlauf als Hintergund und einen Eisbär, der den Hintergrund überdeckt.

Nun selektieren wir die Eisbär-Ebene und wählen über das Menü Ebene –> Ebenenmaske hinzufügen –> Alles maskiert. Das Ergebnis sieht so aus:

Was ist nun passiert? Neben der Ebene taucht nun ein schwarzer Kasten auf und die Eisbärebene ist im Bild nicht mehr zu sehen. Dieser schwarze Kasten ist unsere Ebenenmaske und verhält sich wie eigene Ebene, doch er ist mit unserem Eisbär verknüpft. Und alles, was in der Ebenemaske schwarz ist, wird ausgeblendet und alles was, weiß ist wird eingeblendet. Wenn man nun mit dem Formwerkzeug in die Ebenemaske eine weiße Pfote einfügt, das erscheint die Ebene mit dem Eisbär genau in den Bereichen, wo die Pfote die Ebenenmaske weiß einfärbt.

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Eine solche Maske würde uns zum Beispiel erlauben, Objekte geschickt freizustellen, denn wir mit dem Pinsel kann man mit den Farben schwarz und weiß Bereiche leicht ein oder ausblenden. Auch sind nachträglich Korrekturen einfach möglich, weil man mit dem Pinsel wieder alles mit einer anderen Farbe übermalen kann. Nun stellt sich immer noch die Frage, wie wir nun einen fließenden Übergang zwischen zwei Ebenen hinbekommen. Dazu fehlt uns nur noch die Erkenntnis, daß die Ebenenmaske eben nicht nur schwarz oder weiß kennt, sondern alle möglichen Graustufen. Wenn weiß 100% Deckkraft entsprechen und schwarz 0%, dann sind auch alle Zwischenwerte möglich. Um das zu verdeutlichen habe ich die Ebenenmaske mit der Verlaufsfüllung gefüllt. Dabei ist unten links die Ebenenmaske schwarz und oben recht weiß.

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Beim Ergebnis erkennt man, daß unten links der Hintergrund komplett durchscheint und nach oben rechts immer mehr die vordere Ebene dominiert, bis nur noch diese zu erkennen ist. Und diesen Trick wendet man auch bei der Ananas an. Um das zu verdeutlichen, schauen wir uns mal die beiden Hauptebenen des Ananasbildes mal an.

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Zunächst habe ich für die Ananas-Ebene eine Ebenemaske über Ebene –> Ebenenmaske hinzufügen –> Nichts maskiert erzeugt. In diesem Fall wird eine weiße Ebenenmaske erzeugt und optisch passiert erst mal gar nichts. Dann habe ich das Verlaufswerkzeug genommen und habe auf der weißen Ebenenmaske einen schwarzen Kreis erzeugt, der jedoch an den Rändern immer mehr grau wurde. Man kann das sicher auch anders machen, aber ich wollte erst mal den runden Verlauf an der Stirn über den Kreis nachempfinden. Was dann kam, ist eigentlich nur noch Feinarbeit mit dem Pinsel. Je nachdem, ob ich mehr oder weniger ein- oder ausblenden wollte, habe ich die Farben schwarz oder weiß gewählt und habe mit einer Deckkraft von 10%-20% entweder das weiß oder das schwarz in der Ebenenmaske verstärkt. So konnte langsam von unten her die Stärke der Ananas immer zunehmen und im Endergebnis sieht es aus, als wüchse die Ananas der jungen Dame tatsächlich aus dem Kopf.

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Wenn man also weiß wie, ist es eigentlich gar nicht so schwer einen fließenden Übergang von einer Ebene zur anderen hinzubekommen. Probiert es doch einfach mal aus…

Das fertige Endergebnis sehr Ihr hier. Monika hat selber noch den letzten Schliff angelegt.

Die Bilder mit der Ananas und der jungen Dame wurde mit Genehmigung von Monika Sandel hier veröffentlicht. Das Copyright für diese Bilder sind bei Monika Sandel.

Aug

8

Zweiter Pola-Versuch

By admin

So richtig weiß ich noch nicht, wie ich die Ergebnisse meiner Polaroid-Experimente beurteilen soll. Auf der einen Seite ist mein Ziel ja keine technisch perfekte Fotografie – dann könnte ich einfach zu meiner Canon greifen und weiter digital fotografieren. Bei der Lomografie fasziniert mich ja auch das technisch unperfekte, das häufig eine schöne und befremdliche Distanz zum Motiv schafft und oft wie ein Fenster zu einer anderen Welt zu sein scheint. Somit wären meine bisherigen Ergebnisse in dieser Hinsicht perfekt. Nichtsdestotrotz wäre eine etwas bessere Qualität der Bilder schon wünschenswert. Vielleicht liegt es ja auch nur an der Überlagerung der Filme, denn einige Ergebnisse, die ich im Internet mit den Impossible-Filme gesehen habe, sind deutlich besser…

Aug

7

Polaroid lebt

By admin

Da ich diese Woche aus beruflichen Gründen in München war und in der Nähe des Büros einer der beiden einzigen Verstaufsstellen der Polaroid-Nachfolger-Filme war (Foto Augustin),  bin ich also direkt dahin und habe mir einmal einen Silver Shade- und einen Color Shade-Film geholt. Gestern habe ich den ersten Versuch gestartet. Und das Ergebnis ist… interessant:

Nun muß man dazu sagen: Das Impossible-Project konnte zwar die alte Polaroid-Fabrik inklusive der Gerätschaften aufkaufen, aber leider ist das Patent für die Filme abgelaufen und die verwendeten Chemikalien sind heute nicht mehr zugelassen. Deswegen muß der Film neu entwickelt werden. Und auch die Handhabung der Bilder läuft etwas anders, als man es von den alten Polaroid-Filmen gewohnt ist. Entscheidend ist, daß man das Bild sofort abdeckt, sobald es aus der Kamera rauskommt und am besten mit der Fläche nach unten einige Zeit entwickeln läßt. Wenn das berücksichtigt, dann können interessante Ergebnisse heraus. Und es zeigt sich, daß der Name “Silver Shade” bzw. “Color Shade” wirklich treffend ist. Insgesamt sind die Farben für heutige Verhältnisse ziemlich flau. Es sind auch einige “Bildfehler” in Form von Flecken zu erkennen. Das kann aber auch daran liegen, daß der Film leicht überlagert ist. Ablaufdatum der Kassette war 06/11. Aber bei der kreativen Pola-Fotografie geht es schließlich auch nicht um Perfektionismus. Deswegen werde ich mein Experiment fortführen und bin gespannt, welche Meisterwerke ich damit zustande bringe.

Mrz

28

Fotostudio für den kleinen Geldbeutel

By admin

Ein eigenes Fotostudio ist der Traum eines jeden ambitionierten Hobbyfotografen. Doch wer will schon hunderte von Euros für das notwendige Equipment ausgeben?`Es geht auch mit einfachen Mitteln etwas günstiger. Dirk Henning stellt auf seiner Webseite vor, wie man mit Baustrahlern aus dem Baumarkt, weißen Regenschirmen und Styroporplatten auch eine gute Ausleuchtung seiner Modelle hinbekommt.

Quelle: http://foto.dirkhennig.de/baustrahler-studio.html

Mrz

27

Tipps für die perfekte Ausleuchtung

By admin

Was nützt einem die perfekte Ausrüstung, wenn es an der eigenen Technik hapert? Wie leuchtet man sein Motiv effektvoll aus und gestaltet so das Bild entsprechend? Ich habe eine Webseite gefunden, wo einem Schritt für Schritt erklärt wird, wie man Beleuchtungen beim Fotografen am besten einsetzen kann. Bei photoflexlightingschool.com kann man lernen, wie man seine Tabletops vernünftig in Szene setzt oder wie man sein Modell bei Protraitaufnahmen ins rechte Licht rückt. Zu den einzelnen Lektionen geht es hier lang…

Mrz

19

Rebekka Guðleifsdóttir

By admin

Beim Surfen bin ich auf die Homepage von Rebekka Guðleifsdóttir aufmerksam geworden. Das ist eine isländische Fotografin, die in Floria aufgewachsen ist. Ihre Bilder bestechen durch eine einzigartige Atmosphäre. Einige Bild sind schon sureal zu nennen und nicht wenige Bilder verblüffen auch auf den zweiten Blick. Eine Riesenauswahl an Bildern findet man auch bei Flickr – wenn man Glück hat, und nicht durch den Flickr-Filter ausgeschlossen wird…

Anmerkung: Diesen Artikel habe ich bereits am 23.Juni 2007 auf meinem alten Blog geschrieben.

Nov

27

Reizwäsche

By admin

Passend zu Weihnachten konnte man heute in einem Fachgeschäft für Ramsch exklusive Mode in Düren die aktuelle Dessous-Kollektion für die Weihnachtsfrau von heute begutachten.

Okt

23

Rückansicht

By admin

Auch ein schöner Rücken kann entzücken… ;-)

Gott sei Dank waren die Tiere sehr kooperativ und haben hervorragend Modell gestanden…

Jul

24

Ui – das war knapp beim Landeanflug

By admin

Jul

10

Profilbilder im Southpark-Stil

By admin

Es gibt viele Foren und gerade im Zeitalter vom Web2.0-Hype sind die entsprechenden Plattformen weitverbreitet. Oftmals kann mein eigene Profilbilder hochladen, damit die anderen User der jeweiligen Plattform sich was unter dem Usernamen etwas vorstellen können. Doch wer will schon da sein eigenes Bild hochladen…?

Eine interessante Möglichkeit besteht darin Bilder im Southpark-Stil zu verwenden. Dazu hat Janina Köppel eine Seite ins Netz gestellt, mit der man unkompliziert eben solche Bilder generieren kann. Man kann alles mögliche mit diesem kleinem Werkzeug beeinflussen. So kann man die Hautfarbe wählen, welcher Mund soll verwendet werden, man kann Kleidungsstücke und viele andere Kleinigkeiten, wie Ketten oder Lollis auswählen.

Am Ende steht einem ein fertiges eigenes Bild im Southpark-Stil zur Verfügung. Bei der Verwendung sollte man bitte den rechtlichen Hinweis der Autorin beachten: Denn die Rechte an Southpark liegen bei Comedy Central. Die Komponenten aus dem Generator hat Janina alle selber gezeichnet. Es keine Southpark-Figuren, sondern eigene. Janian hat diese Figuren für die Verwendung als Avatare freigegeben und auch auf der Webseite kann man sie verwenden. Man sollte nur fairerweise die Quelle dieser Bilder nennen: Ich mache das gerne denn das Programm macht wirklich richtig Laune: www.sp-studio.de